Die Dezember Ausgabe 2010 des VCS-Magazins widmet das Schwerpunkt-Dossier Autobahnsünden und Überdachungsplänen. Dabei kommt auch das Projekt Bern-Ostring vor, einziger kleiner Schönheitsfehler: Es handelt sich hier nicht "nur" um eine Forderung der AnwohnerInnen, sondern um eine einstimmig überwiesene Postulats-Forderung des Berner Stadtparlaments. Dieses hat den Entscheid mit einer ebenso einstimmigen Ablehnung des Postulatsberichtes bestätigt - immerhin eine ungewöhnlich deutliche Unterstützung für die Forderung.
Zum Dossier
In Zürich scheint möglich, was in Bern leider fast nicht zu machen ist: Die Stadtregierung und die zuständige grüne Exekutiv-Politikerin Ruth Genner sind für einen Deckel auf der Autobahn am Katzensee. Am 28. November 2010 wird darüber abgestimmt, 2012 könnte mit dem Bau begonnen werden, 2017 könnten die BewohnerInnen aufatmen.
Zum Bericht der NZZ
Der Gemeinderat hat am 3.3.2010 einen neuen Prüfungsbericht zum Postulat Überdeckung geschrieben, nachdem der letzte vom Stadtrat einstimmig abgelehnt worden ist. Etwas ausführlicher, aber inhaltlich dasselbe Lied: Die Belastung für das Quartier ist hoch, aber man kann halt nichts machen, und eine neue Strasse (Bypass Ost) kommt, wenn überhaupt, frühestens in 15-20 Jahren... Bis dann sind Kinder dort aufgewachsen und weggezogen, die heute noch gar nicht geboren sind. Das weitere Vorgehen ist noch offen: Es hilft wohl nichts anderes als neue Vorstösse.
Zum Postulatsbericht des Gemeinderates
Zum Artikel in der BZ vom 26.3.2010
Der Stadtrat hat am 30.4.2009 den Prüfungsbericht des Gemeinderates einstimmig abgelehnt. Die Fraktionssprecher von GB und FDP sprachen sich explizit für einen Deckel aus - unabhängig ob der Bypass Ost kommt, das dauert mindestens 15-20 Jahre: deshalb besteht jetzt Handlungsbedarf.
Zum meinem Votum für die SP/JUSO
Zum Prüfungsbericht des Gemeinderates
Der Stadtrat hat am 6. März 2008 das Postulat zur Überdeckung der A6 im Ostring einstimmig angenommen. Auch der Gemeinderat hat die Annahme empfohlen. Das freut mich sehr und zeigt den breiten Rückhalt, den diese Forderung aus dem Quartier auch im Parlament hat. Insbesondere die bürgerlichen Parteien werden daran zu erinnern sein, wenns konkret wird. Da niemand gegen das Postulat sprach, konnte auch ich nicht dafür sprechen, deshalb hier der Text meiner ersten nicht gehaltenen Rede im Stadtrat.
Zum Redetext
Kurz bevor die Autobahnen in Besitz des Bundes übergehen, haben QuartierbewohnerInnen über 1500 Unterschriften für die Überdeckung der A6 im Ostring eingereicht. Gemeinderätin Regula Rytz hat versprochen, das Anliegen zügig dem Bund weiter zu leiten.
Zum Bund Artikel vom 21.12.2007
In Rüschlikon im Kanton Zürich wird die Autobahn eingehaust. Den Artikel finden sie hier.
Die SP-Fraktion des Stadtrates hat am 13. Febraur 2007 beschlossen, ein Postulat im Stadtrat einzureichen, das die Stadt auffordert, die Möglichkeiten einer Überdeckung der A6 zu prüfen. Damit wird das Anliegen der InitiantInnen aus dem Quartier aufgenommen, zudem entspricht es früheren Forderungen der SP, die sich für eine Aufwertung der Wohnquartiere im Bereich Thunstrasse-Ostring-Freudenbergplatz einsetzt.
Zum Postulat
Zur Medienmitteilung der SP vom 14.2.2007

Leute aus dem Berner Ost-Quartier fordern einen Deckel auf die Autobahn A6 zwischen Klee-Zentrum und der Ausfahrt Ostring. Ich meine: das ist eine Lösung, welche dem Quartier in absehbarer Zeit eine spürbare Verbesserung bringen könnte. Am Wochenende vom 17.-20. November 2006 ist die Unterschriftensammlung für eine entsprechende Petition lanciert worden. Im Februar 2007 haben über 1'500 AnwohnerInnen die Petition bereits unterschrieben.
Zur Medienmitteilung der InitiantInnen vom 14. Februar 2007
Zum Artikel vom 24.8.06 im Bund
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