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Wieviel Hochwasserschutz braucht Bern?

Kategorie: Umwelt, SP, Finanzen

Artikel erstellt am: Freitag 29. Juni 2007 Alter: 12 Jahr/e

Die Delegiertenversammlung der SP Stadt Bern vom 25. Juni 2007 diskutierte das Thema Hochwasserschutz.

In der Einleitung erwähnte ich unter anderm die beschlossenen kurzfristigen Massnahmen zum Hochwasserschutz (Verbesserungen bei Mess- und Alarmsystemen, Sandsäcke, Schlauchsysteme, Möglichkeit zum Schwemmholz aus der Aare fischen, Kiesausbaggerungen) und die geplanten langfristigen Hochwasserschutzmassnahmen. Im Vordergrund stehen zwei Varianten: Objektschutzmassnahmen in der Matte (50 Millionen) und ein Stollen Dalmazi-Seftau (120 Millionen). Dazu ist aber noch für die Stadt Bern von Bedeutung: die Renaturierung/Hochwasserschutz des ganzen Aareabschnitts Thun-Bern, der Entlastungsstollen Thun und grundsätzlich Auffang-Kapazität Thunersee (Entscheidend: Seeregulierung). Die Ereignisanalyse Hochwasser 2005 macht neu den Vorschlag, den Brienzer See in eine See-Reguierung einzubeziehen.

Und wenn Blick noch weiter gezogen, gehören auch Überflutungsräume und Gefahrenkarten zum Thema Hochwasserschutz, ferner die Abwägung: Wie ist das Verhältnis von Hochwasserschutz und andern Gütern, wie z.b. Erholungsraum Aare, Verhältnis Städtebau/Hochwasserschutz, Finanzen, etc. An der Diskussion beteiligten sich auf dem Podium Regula Rytz, Direktorin TVS, Peter Künzler, Stadtrat GFL - und damit alle Parteien des RGM-Spektrums - sowie Bruno Schädler, wissenschaftlicher Berater des Bundesamtes für Umwelt.


Dateien:
Bund_Hochwasser_DV_20070627_1.pdf100 Ki



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