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Ostbärn FC spielt das erste Mal zuhause im Osten Berns

Am 5. August 2018 war es soweit: auf dem neu mit Beleuchtung ausgerüsteten Platz im Murifeld konnte der Ostbärn FC sein erstes offizielles Fussballspiel austragen, das Cupspiel gegen Rüti bei Büren. Die politische Arbeit ist getan, der Rest ist Fussball spielen. Leider ging der erste Match mit 2:3 für die Heimmannschaft verloren, vermutlich wegen Trainings-Rückstand...

Aufrichte für die Beleuchtungsanlagen der Fussballfelder

Das Postulat, das ich im 2014 zusammen mit Nadja Kehrli eingereicht habe, wird umgesetzt: nachdem der Stadtrat es am 10. November 2016, an einer der letzten Sitzungen, die ich als Präsident geleitet habe, angenommen hat, kommt nun im Frühling 2018 die Aufrichte der Beleuchtungsanlagen auf den Sportplätzen Murifeld, Steigerhubel und Viererfeld.

Zum Postulat 

Zum Bericht von Nau und im Bund (Achtung Bezahlschranke) und der Medienmitteilung der Stadt vom 5. März 2018

Projektleiter Martin Scheidegger im Steigerhubel (Foto Bund)
Oberes Murifeld, einziger Sportplatz im Osten Berns (Foto stades.ch)

Postulat Fussballfelder-Manko

Zusammen mit Nadia Kehrli habe ich am 11.9.2014 ein Postulat eingereicht, das den Gemeinderat auffordert zu zeigen, wie bestehende Rasenspielfelder aufgewertet werden können (z.b. mit Flutlicht), damit sie länger benutzt werden können. Hintergrund: Trotz überwiesener SP Motion für mehr Fussballfelder hat es immer noch zu wenig, diese sollten deshalb möglichst gut genutzt werden. Besonders krass ist es im Osten von Bern, wo es nur zwei Fussballplätze, aber mindestens drei Fussballclubs gibt - der jüngste (Ostbärn FC) ist eben erst gegründet worden. In der Stadt Bern mangelt es an Fussballplätzen.

 

Postulat SP Fraktion (Nadja Kehrli/Thomas Göttin): Fussballfelder-Manko in der Stadt Bern

 

In der Stadt Bern mangelt es an Rasenspielfeldern. Auf ihren Rasenspielfeldern weist die Stadt Bern im letzten Jahr bei einer Auslastung von rund 11‘000 Nutzungsstunden ein Angebotsdefizit von rund 10'000 Nutzungsstunden aus. Im Jahr 2002 verlangte Andreas Zysset (SP) in seiner Motion „Sport 2010 – für die Spitze und für alle“ (02.000326) mindestens 8 neue Aussensportfelder, die sich unter anderem für das Fussballspiel eignen. Davon hätte bis Ende 2006 mindestens die Hälfte realisiert werden müssen. Bis heute ist diese Motion nicht vollständig erreicht. Der Stadtrat gewährte eine Fristverlängerung bis Dezember 2014.

Neben der teilweisen Schaffung neuer Fussballfelder hat die Stadt auch einzelne bestehende Felder aufgewertet: Die Sportplätze Wyler, Weissenstein und Spitalacker sind alle mit einem Kunstrasen versehen worden. In der Bodenweid konnten zwei Kunstrasenfelder anstelle eines Naturrasens in Betrieb genommen werden. Hinzu kommen die geplanten Bauvorhaben auf der Grossen Allmend. Neben den bereits vorhandenen Rasenfeldern werden dort zwei Kunstrasenplätze zusätzlich geschaffen. Auf der kleinen Allmend sind zwei neue Naturrasenplätze vorgesehen. Die grosse Nachfrage nach Fussballfeldern steigt mit der willkommene Bevölkerungszunahme der Stadt Bern und damit einhergehend mit dem Zuzug von Familien. Zudem erfreut sich der Fussballsport grosser Beliebtheit, erfreulicherweise zunehmend auch bei Mädchen. Die Anlegung von neuen Feldern und die Aufwertung bestehender Felder halten mit dieser Entwicklung aber bei weitem nicht Schritt. Besonders deutlich zeigt sich dies im Osten von Bern: Im Stadtteil IV bestehen – abgesehen von der Allmend - auf 25‘000 EinwohnerInnen mehrere Fussballclubs (FC Esperia, FC Obstberg (Alternativliga) und der neu gegründete FC Ostbärn), denen jedoch gerade mal zwei Fussballfelder (Wittigkofen und Murifeld) zur Verfügung stehen. Die Zukunft des Fussballfeldes Murifeld ist zudem mittelfristig gefährdet.

Die Stadt Bern muss deshalb, abgesehen von der Bereitstellung von neuen Rasenfeldern auch die bereits bestehenden Felder aufrüsten, sprich Natur- mit Kunstrasen ersetzen und/oder Lichtanlagen installieren, damit auch am Abend Nutzungsstunden generiert werden können. Nur so kann die Stadt Bern dem erhöhten Bedürfnis der Jugendlichen nach Freizeitbeschäftigung gerecht werden und damit die Wohnattraktivität des Standorts Bern beibehalten. Entsprechend muss eruiert werden, ob die geplanten Sportplatz-Bauvorhaben ausreichen, um das Angebotsdefizit zu beheben.

Der Gemeinderat wird deshalb beauftragt, folgende Punkte zu überprüfen und dem Stadtrat in einem Bericht darzulegen:

1. Situationsanalyse des Angebotsdefizit bei den Fussballfeldern innerhalb der Stadt Bern.

2. Massnahmen zur Aufwertung bestehender Fussballfelder (wie Lichtanalagen, Kunstrasen etc.) um die Nutzungsdauer zu erhöhen.

3. Eine Analyse insbesondere der Situation im Stadtteil IV. Dabei soll aufgezeigt werden, wie das Fussballfeld Murifeld langfristig erhalten oder wie es für die Fussballclubs im Osten von Bern ersetzt werden kann.

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