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Politik > Vorstösse > Kinderolympiade > Redetext Thomas Göttin

Es geht nur gemeinsam

Werte Anwesende

Keine Angst, ich mache jetzt nicht einen Vortrag zu allen neun Punkten der Motion. Viele Aspekte werden sich erst während der Umsetzungsphase klären zum Beispiel beim Rhythmus: Jedes Jahr eine Kinderolympiade wäre auwä zu viel, vielleicht langt es alle zwei Jahre, vielleicht macht nur alle vier Jahre Sinn, zusammen mit den Olympischen Sommerspielen, wo das nächste Mal 2008 in Peking stattfinden. Wieviel und was für Disziplinen es genau gibt, hängt unter anderem davon ab, welche Sportvereine einsteigen. Wir stellen uns auf alle Fälle eine breite Palette vor, wo sicher auch Disziplinen für Behinderte Platz haben.

Ein Bitz konkreter möchte ich bei der Trägerschaft und beim Geld werden. Wir stellen uns vor, dass die Kinderolympiade muss breit abgestützt sein. Die Sportvereine und die Dachverbände vom Sport gehören ganz zentral mit dazu. Auch im Organisationskommittee gehören Leute aus den Vereinen, wo seit Jahren Erfahrungen mit der Organisation von Sportanlässen haben, zusammen denen von der Stadt und den Schulen dazu. Darum sind die Vorgaben auch bewusst so offen gefasst, dass die, wo sich engagieren, genug Spielraum für ihre eigenen Erfahrungen haben. Uns ist auch klar, der nächste Schritt ist die Umsetzung. Aber wir freuen uns auch, wenn z.b der Heinz Keller, Direktor des Bundesamtes für Sport, schreibt: "Die Stossrichtung stimmt". Wenn sich ein breit abgestütztes Organisationskommittee kann zusammenraufen, dann wird es sicher so etwas wie das Herz und die treibende Kraft von der Kinderolympiade - wo, wie es auch der Gemeinderat in seiner Antwort schreibt, etwas neues und einzigartiges auf die Beine stellen würde.

Für die Finanzierung braucht es genau so Partner wie für die Trägerschaft. Eine Kinderolympiade funktioniert nur in Zusammenarbeit mit Sponsoren. Wir sind überzeugt, dass man für einen Anlass wie die Kinderolympiade auch kann Sponsoren gewinnen und dass die Kosten für die Stadt in einem überblickbaren Rahmen bleiben. Wir wollen aber auch nicht so tun, wie wenn alles für die Stadt von Anfang an muss gratis sein. Bern kann und soll eine moderate Anschubfinanzierung leisten, und sie wird sicher auch ihre Sportanlagen zur Verfügung stellen. Eine Kinderolympiade als gemeinsames Sportfest für die ganze Stadt, das ist es, was uns vorschwebt, (inklusive Parteien, wo im Wahlkampf "attraktive Sportanlässe" versprochen haben). Es ist lustig, ich werde ausserhalb von Bern immer wieder darauf angesprochen und ich würde mich natürlich freuen, wenn sich die Idee weiter verbreitet. Der Goodwill ist da, auch bei "echten" Schweizer Olympia-Teilnehmern. Auf unsern Brief nach Athen im letzten Sommer hat der Mountainbiker Christoph Sauser zurück geschrieben: "Das Projekt überzeugt. Hoffentlich werden viele Kids schon bald in den Genuss des olympischen Spirits kommen." Und vom Springreiter Markus Fuchs kam noch aus Athen folgende Karte: "Jede sinnvolle Herausforderung für junge Menschen ist eine Bereicherung. Ihre "Kinderolympiade" unterstütze ich somit voll und ganz und sende schöne Grüsse aus Athen!"

Thomas Göttin SP im Stadtrat 17.3.05

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