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Meine Hobbys

Natürlich Politik und meine Familie. Lesen und Kochen. Aber auch:

Vogelbeobachtung: Die schönste Form der Entspannung - Abtauchen durchs Fernglas in die Natur und die Welt der Vögel, am Morgen früh, am Abend, im Wald entlang von Hecken. Der Zaunkönig im Gebüsch, der Grauschnäpper im Garten, der Buntspecht im Wald. Die Links: Birdlife Schweiz und Berner Ala

Eine besondere Form der Vogelbeobachtung in Verbindung mit Literatur begleitete mich bei der Lektüre von David Foster Wallace' Roman Unendlicher Spass. Dabei entspann sich mit dem Übersetzer Ulrich Blumenbach und unter Beteiligung von Hobbyornithologen aus Arizona eine Kontinent-übergreifende Debatte über Zaunkönige und die Übersetzung von Wissen.

Sport: Auch seit meiner Jugend immer wieder andere Sportarten: Kunstturnen, Tischtennis, später Badminton (im Badmintonclub Bern BCB), heute Tennis (Rot-Weiss Bern). Ansonsten Fussball, mit andern Worten: hinter grossen oder kleineren Bällen herspringen macht Spass. Im Winter kommt auch Curling dazu, in Bern im Curling Club Bern oder in Sils-Maria open air.

Musik: Mit Saxophon in der Stadtratsband Fraktionszwang auf der Suche nach den rockigen Harmonien. Seit Jahrzehnten  mit dem Piccolo an der Basler Fasnacht bei den Junteressli, wo ich die Fasnachtsbräuche und die suggestive Kraft geniesse, wenn es stundenlang mit Piccolo und Trommel durch die Gassen geht.

Schach: Seit meiner Jugend und mit Leidenschaft. Ein Schock wars, als der damalige Weltmeister Garry Kasparow gegen den Computer Deep Blue einen Wettkampf verlor, nachdem ich immer geglaubt habe, Computer seien nie in der Lage, im Schach den Weltmeister zu schlagen. Dabei spielte der Computer sogar noch intelligent (21. Zug De2 im zweiten Spiel). Meine Lieblingspartie: Rotlevi-Rubinstein (1907).

Ferien verbringe ich oft mit meiner Familie in der Acla in Sils-Maria im Engadin oder im Jura, wo uns jeweils familiäre Bande verbinden.

Was ich mag

Tango tanzen, Solarzellen, Steuergerechtigkeit, Gelächter im Parlament, anständige Arbeit und gute Wohnungen für alle, eine grosse Demo vor dem Bundeshaus, Barcelona, die Balz der Birkhühner im Gantrisch, den Theaterabend des Jodelchors Sunneschyn in Milken, Schach und überhaupt gute Spiele, Fasnacht, eine Böötlifahrt von Thun nach Bern, Gurtenfestival, Mobility, frische Kirschen.

Zum Lesen

"Hotel GALAXY" von Christoph Keller 2018 - ein verstörendes Buch: Realität, Traum, Zukunftsmusik oder alles zusammen?

"Satin Island" von Tom McCarthy 2015, eine Parabel über das Wirtschaften in Zeiten von Facebook, Google und weiteren weltweiten, nie endenden und unklaren Projekten.

"Frühling der Barbaren" von Jonas Lüscher (Beck 2013), kurzer und grossartig-beklemmender Text über die Wirtschaftskrise in England und Tunesien am allgemeinen und über Kamele im besonderen.

"Unendlicher Spass" von David Foster Wallace in der genialen Übersetzung von Ulrich Blumenbach (Kiepenheuer, 2009). Mit über 1600 Seiten ein Buch, das eine Weile reicht...

"Der Wolkenatlas" von David Mitchell (Rohwolt 2006), ein toller Wurf eines jungen Autors mit Geschichten aus Jahrhunderten und einem beklemmenden Blick in die Zukunft.

Moderne Dialektliteratur, zum Beispiel die irre Geschichte der "Buumes" von Guy Krneta im Band "Ursle/Fournier" (Verlag X-Time Bern) oder spoken words aus dem Kairo auf der CD "Bern ist überall" (Bern 2006)

Sachbücher wie "Folter im Rechtsstaat" von Jan Philipp Reesmtsma (Hamburger Edition 2005) oder "Die Schule der Frauen" von Iris Radisch (DVA 2007) geben mir Anregungen für aktuelle Debatten.

Zum Hören

"The prodigal son" von Ry Cooder 2018: tief in die Geschichte, zum Beispiel "nobody's fault but mine"

"Lemonade" von Beyoncé 2016: "Good job Be" - nicht nur beim song daddy lessons.

"Am Bluemeweg" von Min King - Soul für Gänsehaut aus Schaffhausen, die Welt in Tönen um die Ecke (2012)

"My name is Buddy" von Ry Cooder, nach Kuba der Blick auf die Arbeiterbewegung der USA, überraschend aktuell und verstörend schön (Nonesuch Records, 2007).

"La welsch music" von Dieter Kohler, eine wunderbares Buch mit einer wunderbaren CD zu Chansons, Pop und Rap aus der Westschweiz (Christoph Merian Verlag 2006)

Volksmusik, zum Beispiel "Gränzgänger" der Hujässler, bsunder d Korbermusig (2002), und wenn das Schwyzerörgeli von Werner Aeschbacher im Velokeller ertönt, bekomme ich Gänsehaut (CD "Aeschbacher"). Auch sauguet: Christine Lauterburg, Aërope (2008).

"X-Large" von Little Big Men, a cappella-Versionen mit Kuno Lauener, Büne Huber, Ende Anaconda, Polo Hofer, Schmidi Schmidhauser (Bern 2002)

Zum Sehen

"The Matrix" -  ich gehöre zur bekennenden Matrix-Fangemeinde, wie ich auch Science Fiction lese (beispielsweise Neil Stephenson als früher literarischer Vorgänger der Matrix).

Clarina Bezzola - die Ausstellungen und Gesamtkunstwerke der in New York arbeitenden Schweizerin mit immer wieder überraschenden Einblicken.

Was ich nicht mag

Regen am 1. Mai, mit Plastik abgedeckte Gletscher, Einbahnstrassen für Velos, miese Löhne (und Manager, die hundertfach abkassieren), Grossmäuler und Plagööris, Sitzungen (die nicht zuende gehen), SMS, AKW und unverständliche Abkürzungen aller Art.

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>Seit 2004 am bloggen.

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