Berg- und Talfahrt am Wahlabend
Der Wahlsonntag, 30. November, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben: Im Jardin konnte ich den RGM-KandidatInnen zum besten Resultat in der RGM-Geschichte gratulieren. Dafür schmerzen die vier Sitzverluste der SP im Stadtrat. Auf der andern Seite sind die bürgerlichen Hardliner-Parteien (FDP/SVP) stark eingebrochen. Ich meine: im Stadtrats wirds spannend.
Und so hat die SP der Stadt Bern das Wahlergebnis kommentiert:
Die SP Stadt Bern freut sich über die Resultate der Stadtpräsidenten- und Gemeinderatswahl, ist aber enttäuscht über das Abschneiden der SP bei den Stadtratswahlen.
Die SP der Stadt Bern nimmt die guten Resultate der Stadtpräsidiums- und Gemeinderatswahlen mit grösster Befriedigung zur Kenntnis. Mit einen überaus deutlichen Resultat – 58,6 Prozent der Stimmen – wurde Alexander Tschäppät in seinem Amt als Stadtpräsident bestätigt und trotzte dem Angriff der Freisinnigen aufs Stadtpräsidium erfolgreich. Ebenso klar ist das Ergebnis der Gemeinderatswahl: 56 Prozent der Bevölkerung sprachen RotGrünMitte erneut ihr Vertrauen aus. Das ist das beste Resultat seit es RGM gibt. Die SP dankt ihrem Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät und ihrer Gemeinderätin Edith Olibet für die grossartige Arbeit, die sie geleistet haben und gratuliert ihnen und Regula Rytz zu ihrem Wahlsieg. Sie wünscht ihnen für die kommende Legislatur alles Gute und viel Erfolg. Die SP gratuliert auch Daniel Klauser zum guten Ergebnis.
Das Resultat der Stadtratswahlen ist hingegen eine Enttäuschung. Die SP hat gegenüber 2004 viereinhalb Prozent Wähleranteil verloren; ihr Wähleranteil ist von 29,1 auf 24,6 Prozent gesunken. Die SP wird die Wahlergebnisse in den nächsten Wochen genauer analysieren. Festzuhalten gilt aber, dass die SP nach wie vor klar die grösste Partei in der Stadt Bern ist. Sie nimmt diesen Vertrauensbeweis gerne an und freut sich auf die Herausforderungen der kommenden Legislatur. Die SP gratuliert ihren 20 Stadträtinnen und Stadträten zur Wahl und wünscht auch ihnen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden vier Jahre. Wir freuen uns zudem auf die Zusammenarbeit mit RotGrünMitte.