Wortmeldung Freudenbergerplatz 8.6.2006
Interpellation Barbara Streit (EVP), Christoph Müller (FDP): Freudenbergerplatz: Warum diese stiefmütterliche Behandlung?
Werte Anwesende
Auf der Achse Thunplatz-Burgerziel-Freudenbergerplatz stellen sich e Huffe verkehrspolitische und städtebauliche Probleme, und dazu gehört ganz klar auch der Freudenbergerplatz, wo seinen Namen mehr dem Maler verdankt als dass er uns eine macht. Leider hat die Stadt einen guten Zeitpunkt verpasst für dem Platz ein neues Gesicht zu geben, nämlich dann wo Bund, Kanton und Stadt in die Lärmsanierungsmassnahmen investiert haben. Darum bleibt im Moment die undankbare Aufgabe, dass wir weiter nach Verbesserungen suchen, wo aber die Probleme nicht wirklich lösen, wie auch der Gemeinderat schreibt. Trotzdem ist es nötig, in diesem Sinne begrüssen wir die Interpellation und ergänzen mit zwei Bemerkungen:
Die Hauptverbindung vom Freudenbergerplatz zum Paul Klee Zentrum geht durch die Unterführung – der sogenannte Zick-Zack-Weg. Man könnte diesen klarer als Hauptverbindung kennzeichnen, indem man ihn besser anschreibt und wenn man das Trottoier entlang von der Giaccomettistrasse ab Unterführungsrampe bis zur Abzweigung Weltistrasse von 2 auf 3 Meter verbreitert. So habe ich heute bei einem Augenschein zwar nichts von einer Beschriftung gefunden, aber zwei Japanerinnen, wo auf halbem Weg verirrt haben.
Eine Alternative zum Zick-zack-Weg wäre, wenn der Hauptzugang auf der Seite Gantrischstrasse über die Passerelle N6 zum Klee würde führen. Das wäre zwar etwas weiter, dafür hat man von der Passerelle aus einen ersten Gesamtanblick von der Anlage.
Für die VelofahrerInnen ist der Freudenbergerplatz auch keine Freude. Verbesserungen ab Laubeggstrasse sind gut, für die Zufahrt ab Ostring sind gute Ideen offenbar weiter Magelware.