Informatik Volksschulen 6.5.04
Werte Anwesende
Die SP/JUSO-Fraktion wird diesem Geschäft zustimmen und folglich auch den Rückweisungsantrag der GFL/EVP ablehnen.
Es ist wahrscheinlich unbestritten, dass Informatikkenntnisse heute zum Alltag auch der Kinder in Primar und Sekundaralter gehören.
Ich habe gestern abend noch mit meinen Kindern über ihre Erfahrungen gesprochen, - sind in 4. und 6. Primar und damit voll in der Zielgruppe. Zuhause benutzen sie Compis für Spiele (mein Sohn Fifa Fussballspiel 2003 Weltmeister geworden mit Schweiz – Portugal), aber – der springende Punkt: in der Schule haben sie noch nie einen Computer berührt. In der 6. Klasse stehen zwar PC, aber funktionieren zum Teil nicht oder sind veraltet und nicht alle LehrerInnen wissen so genau, wie einsetzen.
Die SP ist darum froh, dass die zuständige Direktion ein Informatik-Konzept für die Volkssschulen an die Hand nimmt. Denn wenn Computer ein Arbeitsmittel sind, dann sollen an der Schule auch alle den Umgang damit lernen. Es wäre falsch, wenn die Computer-Ausbildung der Kinder allein von den finanziellen, kulturellen oder technischen Möglichkeiten im Elternhaus abhängen. Lange nicht alle Familien haben einen Computer zuhause.
Die Stadt Bern kommt da auch nicht zu früh. Andere Städte, auch Gemeinden im Kanton Bern, sind teilweise um Jahre voraus. Das hat sogar den Vorteil, dass Bern zum Beispiel von den Erfahrungen von Zürich profitieren kann. Allerdings glaube ich nicht, dass sich Bern mit diesem Projekt auch gerade noch das Ziel setzen muss, die Attraktivität als Wohnstadt zu fördern. Wenn die Schulkinder zu gutem Informatik-Unterrricht auf zeitgemässer hardware kommen, reicht mir das.