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Kinder in der Stadt Bern – Kinderolympiade in Bern

Motion Fraktion SP- JUSO (Andreas Zysset, Thomas Göttin)

 

 

Diesen Sommer finden in Athen die Olympischen Spiele statt. Sie gehören zusammen mit den Fussball Welt- und Europameisterschaften zu den sportlichen Höhepunkten schlechthin.. Grossereignisse des Spitzensports können die Bevölkerung über das passive Konsumieren hinaus für die Beteiligung am Breitensport motivieren. Gerade Kinder und Jugendliche lassen sich besonders begeistern.

Bewegungsmangel, Übergewicht, und Demotivation nehmen in unserer Gesellschaft tendenziell zu.. Die aktive sportliche Betätigung ist eine der Möglichkeiten, welche dieser negativen Entwicklung entgegen zu wirken vermag. Viele Sportlerinnen und Sportler (auch im Spitzensport, vorab bei den publikumswirksamen Mannschaftssportarten) sind Ausländerinnen der zweiten Generation oder sogenannte „Secondos“. Sport wirkt integrierend und integriert.

Die Stadt Bern soll mindestens im Jahr der olympischen Spiele für ihre Jugend eine Kinderolympiade durchführen. Diese findet alle zwei oder vier Jahre im Sommer statt. Im Vordergrund steht das Motto „Mitmachen ist wichtiger als siegen“. Freude am Spiel und an der Bewegung soll gleichwertig neben der Leistung zum Tragen kommen.

 

Angesprochen sind alle schulpflichtigen Kinder der Stadt Bern. Die Kinder müssen in die Planungsarbeiten einbezogen werden – beispielsweise über das Kinderparlament. Für Kinder mit Behinderungen sind spezielle Sportdisziplinen vorzusehen (z.b.Rollstuhlrennen). Als Austragungsstätte würde sich das Nord – Quartier („Wankdorf - Stade de Suisse“, Grosse und kleine Allmend, Turnhallen, Kasernenwiesen, Wylerbad usw.) bestens eignen.

 

Der Gemeinderat wird aufgefordert, dem Stadtrat eine Kreditvorlage zu unterbreiten, welche die notwendigen Mittel für die Planungsarbeiten (verbunden mit einer eventuellen ersten Pilotdurchführung im Jahr 2006) und eine erste Kinderolympiade 2008 bereitstellt.

Im Zusammenhang mit der Kreditvorlage hat der Gemeinderat die nachstehenden Aspekte zu klären und dem Stadtrat zu unterbreiten:

 

a) Rhythmus (alle 4 Jahre oder 2 Jahre)

b) Disziplinen

c) Zeitraum: Sommer – Schulferien?

d) Zeitdauer (1 oder mehrere Tage?)

e) Veranstaltungsorte

f) Trägerschaft ( z.B. Stadtrat, Gemeinderat als Patronat; Sportamt, Schulamt, Jugendamt; Integrationsstelle; Gleichstellungsstelle, Sonderschulen)

g) Einbezug der Sportvereine

h) Einbezug von Partnern (Medien, Sponsoring, Verpflegung; usw.)

i) Versicherungs- und Haftungsfragen

 

 

Bern, 17. Juni 2004-06-10

 

Andreas Zysset, Thomas Göttin