Medienecho
Bund 22. Juni 2006
SP und GFL wollen bessere Achse Thunstrasse–Ostring
stadt bern Die Achse Thunstrasse–Ostring vom Thunplatz via Burgernziel bis Freudenbergerplatz braucht nach Ansicht von SP und GFL dringend eine Aufwertung. An dieser Achse – eine der wichtigsten der Stadt, die gleichzeitig quer durch ein Wohn- und Geschäftsquartier verläuft –, seien die Lärm- und die Luftbelastung hoch, die Unfallzahlen seien gar «erschreckend». Mit einer interfraktionellen Motion, die SP-Stadtrat Thomas Göttin und GFL-Stadtrat Ueli Stückelberger heute Abend einreichen, werden eine Reihe von Massnahmen verlangt, um Verkehrssicherheit wie auch Wohnqualität zu steigern. (pd)
Berner Zeitung 22. Juni 2006
SP/JUSO FORDERT
Tempo 30 auf der Thunstrasse
Mehr Lebensqualität für die Achse Thunstrasse– Ostring fordern SP und Juso. Heute reichen sie im Stadtrat eine Motion ein. Die interfraktionelle Motion fordert auf der Achse Thunstrasse– Ostring Verbesserungen zu verwirklichen, um die Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern: Erhöhung der Verkehrssicherheit und verbesserte Fortbewegungsmöglichkeit aller Verkehrsteilnehmenden (insbesondere Senkung der Unfallzahlen, bessere Durchfahrtsmöglichkeiten für den öffentlichen Verkehr, durchgehend sichere und befriedigende Veloverbindung, attraktivere Führung des Fussverkehrs, Kanalisierung des Privatverkehrs).Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Strassenraum (Sicherheitsempfinden, Orientierung) und Aufwertung der angrenzenden Quartiere als Wohn- und Lebensraum (kein Ausweichverkehr). Die kommende Neugestaltung des Tramdepots Burgernziel ist zu berücksichtigen.Reduktion der Luft- und Lärmbelastung bei überschrittenen Grenzwerten.Bessere Vernetzung von Grünräumen.Der Gemeinderat soll beauftragt werden, dem Stadtrat eine Vorlage zur besseren Koexistenz auf der Achse Thunstrasse– Ostring auszuarbeiten. Im Rahmen von Lösungsvarianten sind verschiedene Massnahmen einzeln und kombiniert zu prüfen, insbesondere aber die Einführung der Höchstgeschwindigkeit 30. Die gewählte Variante ist dem Stadtrat unter Angabe von Etappierungsmöglichkeiten und Priorisierung vorzulegen. mgt
20Minuten 22. Juni 2006
Schleichverkehr auf Hauptachse?
Auf der vierspurigen Berner Hauptverkehrsachse zwischen Ostring und Thunplatz soll Tempo 30 gelten.
Dies fordert die SP in einem politischen Vorstoss. Grund: Die Achse führe durch Wohnquartiere und sei zu sehr belastet. Um für die Anwohner mehr Lebensqualität zu erreichen, müsste eine so genannte Koexistenzzone – wie es sie in Köniz gibt – eingeführt werden: Tempo 30 und Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern.