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Neuer Anlauf für einen Spurwechsel

Seit 2019 gibt es den neuen Verein "Spurwechsel", der sich auch für eine Stadtreparatur ohne Mehrverkehr einsetzt: "Mit 43 gegen 18 Stimmen hat das Berner Stadtparlament 2018 NEIN gesagt “zum massiven Kapazitätsausbau des Autobahnanschlusses Wankdorf und zu neuen Strassenflächen auf der Allmend”. Weil eine Kapazitätserhöhung des Anschlusses Wankdorf und weiterer Autobahnabschnitte unweigerlich den Verkehr auf die städtischen Strassen verdrängen würde. Dies widerspricht klar den verkehrspolitischen Grundsätzen der Stadt Bern und dem neuen Stadtentwicklungskonzept STEK 16, das den motorisierten Verkehrs auf den städtischen Strassen reduzieren will." (aus dem Argumentarium).

Der Verein lancierte im Oktober 2021 einen breiten Ideen-Wettbewerb für das Gebiet Wankdorf-Anschluss/Allmenden. Damit eröffnete er einen Partizipationsprozess, wie ihn Bund und Kanton nie durchgeführt haben. Im Frühjahr 2022 hat der Verein die Resultate des Ideenwettbewerbs veröffentlicht. Fazit: geht doch.

Neuer Anlauf für einen Deckel

Am 1. Juni 2017 ist im Berner Stadtparlament ein neuer Vorstoss für die überfällige Überdachung der Autobahn - insbesondere der A6 - eingereicht worden. Hoffentlich ist diesem Vorstoss mehr Umsetzung beschieden als dem ersten, den ich vor zehn Jahren eingereicht habe.

...und wieder nichts: die ewig gleiche Antwort des Gemeinderates vom 11. Dezember 2017.

Wieder eine Chance verpasst

Weiterhin keine Verbesserung der Lärmsituation in Sicht - das UVEK hat entsprechende Einsprachen der Anwohnerinnen abgelehnt. 
Artikel in der Berner Zeitung

PlanBern: innovativer Ansatz für den Deckel

Am 24. März 2017 hat sich der neu gegründete Verein PlanBern ein erstes Mal zu Wort gemeldet und als Vorstandsmitglied freue ich mich sehr über diese neue Initiative.

Der breit abgestützte Verein  hat zum Ziel, mit innovativer Stadtentwicklung mehr Wohn- und Lebensraum für die Stadt Bern zu generieren. Obwohl das Geschäft „Autobahnüberdachung im Osten von Bern“ seit einigen Jahren immer wieder ein Thema ist und bereits entsprechende Vorstösse im städtischen Parlament eingereicht und überwiesen wurden, scheint das Projekt keinen bedeutenden Schritt weitergekommen zu sein. Der nun gegründete Verein PlanBern will dies ändern. Oberstes Ziel dabei ist es, dieses Projekt ohne Scheuklappen anzugehen, um möglichst rasch einen Schritt vorwärts gehen zu können.

 Der Zeitpunkt ist ideal, um die Stadtentwicklung im Berner Osten erneut zu diskutieren. Gemäss STEK will die Stadt Bern wachsen. Die heute eingezonten Flächen reichen für das geplante Wachstum nicht aus. Grössere Einzonungen von Kulturland wären notwendig. Das Projekt Bypass Ost auf der A6 ist zwar vom Bund als Engpassbeseitigung aufgenommen, dort jedoch erst im Realisierungsschritt fürs Jahr 2040 provisorisch aufgeführt. Ob überhaupt und wenn ja wann dort gebaut wird und somit eine Lärmentlastung und Quartiersentwicklung   im Osten stattfindet, steht in den Sternen. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, andere Möglichkeiten zu suchen. 

 Der Verein geht davon aus, dass durch innovative Ingenieurleistung die Kosten für eine Überdachung weniger hoch ausfallen als bisher angenommen. Konkret durchkalkulierte Vorstudien zeigen, dass durch die „Verschmelzung“ von Deckel über der Autobahn mit der Tragkonstruktion des Gebäudes die Kosten massiv gesenkt werden können. Ein denkbarer Ansatz wäre auch, ein Projekt zu lancieren, das gute Chancen hätte, Eingang zu finden im nächsten Agglomerationsprogramm. Das würde bedingen, dass die Aufwertung des Verkehrsknotens rund um den Freudenbergerplatz in den Fokus gerückt werden müsste und die Bereitschaft vorhanden sein muss, ein verkehrsträgerübergreifendes Konzept für die verkehrliche und städtebauliche Aufwertung des Quartiers zu entwickeln.

 

Gründungs- und Vorstandsmitglieder sind: Stephan Tschudi (FDP): Co-Präsident ; Lea Kusano (SP): Co-Präsidentin ; Thomas Berger (FDP); Hans Ulrich Gränicher (SVP) ; Thomas Göttin (SP)

Artikel Berner Zeitung

 

 

Endlich: Bund sieht Deckelpotential

Eine Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen hat 98 Autobahnabschnitte überprüft, ob sie für einen Deckel mit Wohnungen drauf geeignet sind. Immerhin 38 Abschnitte sind offenbar geeignet - ich finde das nicht wenig. Vor allem aber bemerkenswert: Darunter sind drei Standorte der A6 zwischen Wankdorf und Muri (Galgenfeld, Egghölzli, Füllerich). Irgendwann, irgendwann geht's vorwärts...

Studie des BWO mit den einzelnen Objektblättern

Weiningen erhält den Deckel

Mit einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist der Bund verpflichtet worden, für Weiningen eine 100 Meter lange Überdeckung der A1 zu projektieren. Das ist ein grundsätzlich wichtiger Entscheid: Weiningen wollte 270 Meter, die Autobahnbauer wollten gar nichts. Und bitte wann geht es mit dem Deckel über die A 6 im Ostring vorwärts? Immerhin hat vor mittlerweile sechs Jahren der Stadtrat meinen Vorstoss zum Deckel angenommen - einstimmig, notabene.

Artikel zum Deckelentscheid Weiningen in der NZZ

Ostring: Bildreportage Sommer 2013

Einige Bilder rund um den Freudenbergerplatz im Ostquartier: Seit Jahren keine Freude, und offenbar soll es noch Jahre so bleiben...

Zur Reportage

Und wieder zwei Schritte zurück

Der Bund hat den Tunnel A6 zur Entlastung von Berns Osten aus der Prioritätenliste gestrichen. Das ist sehr bedauerlich und für Bern eine verpasste Chance. Allerdings hätte der 1,8 Milliarden-Bau auch nicht alle Probleme gelöst:

  • Das Autobahnstück über den Freudenbergerplatz wäre zwar keine Autobahn mehr, aber als Verbindungsstrasse weiter in Betrieb geblieben
  • Die Anschlüsse an das neue Autobahnstück wären ebenfalls eine städtebauliche Herausforderung gewesen
  • Und vor allem: Der Neubau hätte auch als prioritäres Vorhaben wohl 20 Jahre gedauert - das heisst eine weitere Generation mit Lärm und Autobahn direkt vor dem Wohnzimmer.

Deshalb meine ich: erst recht und wie das Quartier schon lange fordert: nun ein Deckel auf die Autobahn, das ist einiges billiger, rascher gebaut und würde wesentlich zur Lebensqualität beitragen. Es gibt mittlerweile viele gelungene Beispiele und immer weniger Ausreden...

 

Berichterstattung zum Entscheid

Mein Interview in Telebärn zum Deckel

 

Dossier VCS-Magazin zu Autobahn-Überdachungen

Die Dezember Ausgabe 2010 des VCS-Magazins widmet das Schwerpunkt-Dossier Autobahnsünden und Überdachungsplänen. Dabei kommt auch das Projekt Bern-Ostring vor, einziger kleiner Schönheitsfehler: Es handelt sich hier nicht "nur" um eine Forderung der AnwohnerInnen, sondern um eine einstimmig überwiesene Postulats-Forderung des Berner Stadtparlaments. Dieses hat den Entscheid mit einer ebenso einstimmigen Ablehnung des Postulatsberichtes bestätigt - immerhin eine ungewöhnlich deutliche Unterstützung für die Forderung.

Zum Dossier

Zürich: und wieder ein positives Beispiel

In Zürich scheint möglich, was in Bern leider fast nicht zu machen ist: Die Stadtregierung und die zuständige grüne Exekutiv-Politikerin Ruth Genner sind für einen Deckel auf der Autobahn am Katzensee. Am 28. November 2010 wird darüber abgestimmt, 2012 könnte mit dem Bau begonnen werden, 2017 könnten die BewohnerInnen aufatmen.

Zum Bericht der NZZ

Wieder nicht viel und kein Schritt vorwärts

Der Gemeinderat hat am 3.3.2010 einen neuen Prüfungsbericht zum Postulat Überdeckung geschrieben, nachdem der letzte vom Stadtrat einstimmig abgelehnt worden ist. Etwas ausführlicher, aber inhaltlich dasselbe Lied: Die Belastung für das Quartier ist hoch, aber man kann halt nichts machen, und eine neue Strasse (Bypass Ost) kommt, wenn überhaupt, frühestens in 15-20 Jahren... Bis dann sind Kinder dort aufgewachsen und weggezogen, die heute noch gar nicht geboren sind. Das weitere Vorgehen ist noch offen: Es hilft wohl nichts anderes als neue Vorstösse.

Zum Postulatsbericht des Gemeinderates

Zum Artikel in der BZ vom 26.3.2010

Prüfungsbericht einstimmig abgelehnt

Der Stadtrat hat am 30.4.2009 den Prüfungsbericht des Gemeinderates einstimmig abgelehnt. Die Fraktionssprecher von GB und FDP sprachen sich explizit für einen Deckel aus - unabhängig ob der Bypass Ost kommt, das dauert mindestens 15-20 Jahre: deshalb besteht jetzt Handlungsbedarf.

Zum meinem Votum für die SP/JUSO

Zum Prüfungsbericht des Gemeinderates

Postulat einstimmig angenommen

Der Stadtrat hat am 6. März 2008 das Postulat zur Überdeckung der A6 im Ostring einstimmig angenommen. Auch der Gemeinderat hat die Annahme empfohlen. Das freut mich sehr und zeigt den breiten Rückhalt, den diese Forderung aus dem Quartier auch im Parlament hat. Insbesondere die bürgerlichen Parteien werden daran zu erinnern sein, wenns konkret wird. Da niemand gegen das Postulat sprach, konnte auch ich nicht dafür sprechen, deshalb hier der Text meiner ersten nicht gehaltenen Rede im Stadtrat.

Zur Antwort des Gemeinderates

Zum Redetext

Petition eingereicht

Kurz bevor die Autobahnen in Besitz des Bundes übergehen, haben QuartierbewohnerInnen über 1500 Unterschriften für die Überdeckung der A6 im Ostring eingereicht. Gemeinderätin Regula Rytz hat versprochen, das Anliegen zügig dem Bund weiter zu leiten.

Zum Bund Artikel vom 21.12.2007

Zürich machts vor: Artikel in der NZZ vom 8. Mai 2007

In Rüschlikon im Kanton Zürich wird die Autobahn eingehaust. Den Artikel finden sie hier.

Postulat fordert Prüfung einer Überdeckung

Die SP-Fraktion des Stadtrates hat am 13. Febraur 2007 beschlossen, ein Postulat im Stadtrat einzureichen, das die Stadt auffordert, die Möglichkeiten einer Überdeckung der A6 zu prüfen. Damit wird das Anliegen der InitiantInnen aus dem Quartier aufgenommen, zudem entspricht es früheren Forderungen der SP, die sich für eine Aufwertung der Wohnquartiere im Bereich Thunstrasse-Ostring-Freudenbergplatz einsetzt.

Zum Postulat

Zur Medienmitteilung der SP vom 14.2.2007

Deckel auf der Autobahn A6 im Ostring

Leute aus dem Berner Ost-Quartier fordern einen Deckel auf die Autobahn A6 zwischen Klee-Zentrum und der Ausfahrt Ostring. Ich meine: das ist eine Lösung, welche dem Quartier in absehbarer Zeit eine spürbare Verbesserung bringen könnte. Am Wochenende vom 17.-20. November 2006 ist die Unterschriftensammlung für eine entsprechende Petition lanciert worden. Im Februar 2007 haben über 1'500 AnwohnerInnen die Petition bereits unterschrieben.

Zur Medienmitteilung der InitiantInnen vom 14. Februar 2007

Zum Unterschriftenbogen

Zum Artikel vom 24.8.06 im Bund

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